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  • 🇩🇪 German - SEPA IBAN Acceptance - Collective Topic

@VanDaGrant#129303 Der BIC ist identisch. XXX steht einfach für Leerstellen am Ende.
Wenn du mit dem BIC mal mit oder mal ohne XXX Probleme hast, bedeutet das schlichtweg, dass deine Geschäftspartner miserabel programmierte Systeme/Webseiten haben. Leider.

    @hallelu#129306 🤦‍♂️
    Hab‘ ich befürchtet. Hier wie gesagt musste ich extra hinterher telefonieren, weil deren System ein vermeintliches Problem meldete.

      @VanDaGrant#129307 Ja, das übliche, leider.

      Aber mit den XXX ist es wie früher mit Kontonummern. Die konnte man (allerdings nach vorne) mit Nullen auffüllen. 0012345678 und 12345678 waren ja auch identisch. Nur war die erste Variante eben gut für Felder, in denen 10 Ziffern erwartet wurden.

      Leider scheinen auch Jahre nach SEPA-Einführung einige Buchhaltungen und Webdesigner das Prinzip noch nicht verstanden zu haben.

        Die letzten 3 Ziffern einer 11-stelligen BIC sollten auf jeden Fall optional sein. Habe da auch momentan einen brisanten Fall genau deswegen, werde ich hier mal zum Besten geben sobald es abgeschlossen ist. Auf jeden Fall: Probiert immer beide Varianten und dokumentiert das, dass es nicht ging, wenn ihr nachher dagegen vorgehen wollt ;-)

          Ich klink mich hier mal ein, geht aber um eine Auszahlung.

          Bin neu bei Bunq und wollte mir als erste Aktion heute einen Versicherungsschaden auf das Konto auszahlen lassen. Die R+V kommt aber mit der IBAN nicht klar. Der Sachbearbeiter meint, es liege an dem "BUNQ" in der IBAN, da er - und vermutlich das System - nur Ziffern in der IBAN kennen. Habe ihn darauf hingewiesen, dass Sie verpflichtet sind diese IBAN zu akzeptieren. Das streitet er prinzipiell auch nicht ab, verweist aber auf das System, das die IBAN nicht akzeptiere.

            @Michael-Teal-Panda-209214547#129337 "Das System" bekommt oft Schuld. Das irgendein front-office Mitarbeiter nichts anderes tun kann, als mit einem dummen System arbeiten, ist aber nicht dein Problem :-D

            Ich habe schon mal zu so einem front office Mitarbeiter gesagt, dass es mir nichts ausmacht ob "das System" die Überweisung tätigt, oder jemand aus der Fachabteilung von Hand.

              @Rembrandt#129348 Er will sich morgen bei mir mit einem Lösungsvorschlag melden.

                Also Buchstaben in der IBAN ist jetzt auch wirklich nicht selten, sogar einige andere SEPA-Länder haben die, von nicht-SEPA-Ländern ganz zu Schweigen, da gibt es etliche mit Buchstaben an allen möglichen Stellen. Muss ja schon ein sehr komisches System sein.

                  @Jakob#129354 Het is zelfs zo dat in iedere IBAN verplicht letters zitten. De eerste twee zijn namelijk altijd letters 😎

                  De rest van de invulling van het IBAN is landafhankelijk en er zijn inderdaad genoeg landen die daar ook letters in gebruiken.

                    Auch das Arbeitsamt überweist nicht auf die IBAN.

                    Mein guter, persönlicher Sachbearbeiter "_BA-Düsseldorf-031-OS" teilte mit: "Ihr Kreditinstitut ist eine digitale Bankalternative und nicht im System der Agentur für Arbeit hinterlegt. Bitte teilen Sie ein anderes Bankkonto mit."

                      @Felix-Violet-Penguin#129471 Äh, doch?

                        @ThatOneAss#129476 was soll ich denn jetzt sagen, ausser: Äh, nein?

                        Siehe mein Zitat. :) Mag sein, dass das woanders anders gehandhabt wird, aber die wollten das partout nicht überweisen. :/

                          @Felix-Violet-Penguin#129496 Es handelt sich um eine Bundesagentur und da gibt es in der Regel kein „Wir machen das hier so und dort anders“.
                          Wenn der Herr Sachbearbeiter der Meinung ist, er müsste sich weigern, dann zieht man den Vorgesetzten ran...

                            @Felix-Violet-Penguin#129496 Ich habe mir mal die Anlagen auf der Seite der Arbeitsagentur angesehen . Zitat: BIC und IBAN finden Sie in der Regel auf Ihrem Kontoauszug. Auch im Online-Banking, etwa unter „Meine Daten” oder „Kontodetails”, je nachdem, wie dieser Bereich bei Ihrer Bank oder Sparkasse heißt, können Sie BIC und IBAN finden. Zudem stehen diese Angaben auch auf den Kunden- bzw. EC-Karten der meisten Banken und Sparkassen.
                            Die Angabe des BIC ist nur noch dann erforderlich, wenn Sie ein Konto außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums angeben und im Zusammenhang mit Freistellungsaufträgen. Zitat Ende.
                            Da selbst Konten außerhalb des EWR akzeptiert werden sind bunq-Konten akzeptabel.

                              Mein Arbeitgeber stellt sich auch etwa an, bzw. die zuständige Dame aus der Verwaltung. Der Arbeitgeber meiner Frau akzeptiert Bunq ohne Probleme.

                              Gibt es eine gute Argumentation die funktionieren könnte?

                                @Jakob#129325 Nein, die letzten drei Ziffern einer 11-stelligen BIC sind nicht immer optional. Die Sparkassen und Volksbanken nutzen die letzten drei Ziffern als Filialcode.
                                Beispiel: MALADE51KLS

                                  @Felix-Violet-Penguin#129471 Oh man. "Eine digitale Bankalternative und nicht im System der Agentur für Arbeit hinterlegt". Was für ein Saftladen. Verweise auf die SEPA-Verordnung und lass den Vorgesetzten das mal anschauen.

                                  Hoffentlich passiert mir das bald nicht ebenfalls, wenn ich Geld von der Agentur für Arbeit erhalten sollte.
                                  Ein deutsches Konto werde ich denen sicher nicht nennen. Da hilft es nur, hartnäckig zu sein und notfalls (im schlimmsten Fall) zu klagen.

                                    @Arcardy#129521
                                    Dann macht die Hamburger Sparkasse, die größte Sparkasse Deutschlands, wohl eine Ausnahme: HASPDEHHXXX

                                      @Felix-Violet-Penguin#129496 was soll ich denn jetzt sagen, ausser: Äh, nein?

                                      Siehe mein Zitat. :) Mag sein, dass das woanders anders gehandhabt wird, aber die wollten das partout nicht überweisen. :/

                                      Behörden: Klar und deutlich auf Verordnung EU 260/2012, Artikel 9 verweisen. Zum Vorgesetzten eskalieren. Definitive Ablehnung schriftlich verlangen, damit du dies "falls nötig - was ich nicht hoffe - auf rechtlichem Wege prüfen" lassen kannst.

                                      @Felix-Violet-Penguin#129471 "Ihr Kreditinstitut ist eine digitale Bankalternative und nicht im System der Agentur für Arbeit hinterlegt. Bitte teilen Sie ein anderes Bankkonto mit."

                                      Bullshit als Bullshit benennen: das Konto bei bunq ist keine "Bankalternative", sondern ein SEPA-Konformes Girokonto, dass bei einem ordnungsgemäss in der EU beaufsichtigen Kreditinstitut geführt wird (kein E-Geld). Dieses ist auch als grenzüberschreitender Dienstleister bei der deutschen Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht registriert und bedient somit aktiv und ganz "offiziell" auch den deutschen Markt.

                                      @BokiMe#129515 Mein Arbeitgeber stellt sich auch etwa an, bzw. die zuständige Dame aus der Verwaltung. Der Arbeitgeber meiner Frau akzeptiert Bunq ohne Probleme.

                                      Gibt es eine gute Argumentation die funktionieren könnte?

                                      a) Das vereinbarte Arbeitsentgelt wird zum vereinbarten Zeitpunkt rechtzeitig geschuldet - wie (nehme ich an) vertraglich vereinbart per Zahlung auf ein Bankkonto. Eine Ablehnung eines ordnungsgemässen Bankkontos in der EU ist nicht statthaft / "erlaubt". Auch dann nicht, wenn "das System" es nicht einfach macht, sondern die Zahlung manuell eingegeben werden muss. Klipp und klar: Wenn Zahlung per Überweisung vereinbart wurde, handelt die Firma illegal. Auch eine tarifliche oder sonstige Vereinbarung ("deutsches Bankkonto") steht nicht über dem EU-Recht.

                                      b) Freundlicher und diplomatisch: Gespräch suchen. "Freundlich" um "Prüfung" der entsprechenden Rechtslage (SEPA-Verordnung) "bitten". Selbstverständlich hast du "Verständnis" dafür, wenn deine Firma (bzw. die Dame aus der Verwaltung) sich der geänderten Rechtslage anpassen muss, und es erst Anfang nächstes Jahr klappt, mit der ersten Lohnüberweisung. Dennoch hältst du es für "nicht vermessen", wie vom EU-Recht garantiert auf Überweisung auf dein ausländisches SEPA-Konto im EWR zu beharren. Schliesslich bist du mit deiner Hausbank in den Niederlanden sehr zufrieden, und willst nicht wechseln oder umbuchen, wenn auch alle Lastschriften/Verträge dort abgebucht werden.
                                      Vom gemeinsamen EU-Markt sollten schliesslich nicht nur Firmen profitieren, sondern auch Angestellte und einzelne Bürger - ggf. kurz auf grenzüberschreitende Tätigkeit bzw. grenzüberschreitenden Zahlungsverkehr hinweisen, den deine Firma mit "Kunden bzw. Lieferanten" betreibt.

                                        @Arcardy#129521 Die Sparkassen und Volksbanken nutzen die letzten drei Ziffern als Filialcode.

                                        Ja, ich meinte optional in dem Sinne, dass es auch 8-stellige BIC geben kann. Wobei es mich mal interessieren würde, was genau passiert, wenn man den nicht angibt bei einer international SWIFT-Überweisung, obwohl er eigentlich für diese Filiale existiert (also nicht XXX ist). Könnte mir vorstellen, dass die Bank es trotzdem schafft, das Konto zu finden.